Nennen wir die Zielgruppe / Klientel, also die für die Ehrenamtler Verantwortung tragen, sorgen und arbeiten, hier einmal ´Bedürftige´.
Vereins- M i t g l i e d e r, speziell die der weit über 100T Amateur-Sport-Vereine, fühlen sich so natürlich nicht angesprochen. Egal – für dieses Mal:
All unsere Obrigkeiten und auch die Medien schätzen und nennen sowohl die Zahlen der ´Bedürftigen´ (mit über 1/3 der bundesdeut- schen Bürger!) als auch die der ´23 Mio. Ehrenamtler´ (mit 1/3 der Bürger über 16 Jahre!) jeder aus seinem Blickwinkel mit mehr oder weniger Bedenken - aber alle immer falsch!
Denn allein die Gesamt-Zahlen dieser beiden Gruppen nebeneinander gestellt geben doch schon genug Rätsel auf:
Woher sollen die vielen Ehrenamtler in den Vereinen, also die für die ´Bedürftigen´(= Mitglieder) Tätigen eigentlich kommen, wenn sie denn nicht auch Mitglieder dieser Vereine, also selbst ´Bedürftige´, sind!? Hier fehlen Wahrheit und Klarheit!
Und damit, genau dadurch verliert vor allem das E-AMT immer mehr an Reiz und Ansehen. Sind doch über die Hälfte der sog. E-Amtler tatsächlich gar keine – sondern ´Freiwillig Tätige´ - ohne Mandat. Das ist nun nicht sonderlich tragisch, denn beides ist ehrenwert - EA + FT. Aber unser unüberlegte sprachliche und gefühlte Mischmasch vor allem in der Öffentlichkeit ist es, der in der Vereins-Praxis bei Werbung, Gewinnung, Motivation von Ehrenamtlern für unsere Vereine schon mächtig stört.
Denn diese E-Amtler sind keine Sozial-Arbeiter, -Helfer oder -Pfleger! Sondern verantwortliche Leistungsträger unserer Gesellschaft (in ihren ´Nebenjobs´) - in den Führ- ungs-Etagen Vorsitz, Vorstand, Fach-Ausschuss, Übungs- leiter ...! Und das ´subsidiär im staatlichen Auftrag´ für die Grundversorgung des Bürgers mit z. B. Sport - also der Kin- der, Jugendlichen, Erwachsenen, Senioren, Behinderten ... vom Hobbysport über den Leistungssport bis zum REHA-Sport.
Wollen wir in diesen Szenen der EA + FT vielleicht einmal Grundsätze klären, Klarheiten schaffen, echte Zahlen vorlegen! Wann?
Dies sind Übersichten / Zahlen, wie wir sie für die Wertung und Werbung für das Ehrenamt im Alltag brauchen. Bitte mehr davon, GENERALI!
Aber bitte präziser - z. B.: Wie viele Ehren-Ämter hat denn wohl 1 Ehren-Amtler inne (im Durchschnitt)? Wie ist die ominöse Zahl von 23 Mio. (was denn nun?) Ehren-Ä m t e r (?) oder Ehren-A m t l e r (?) zu sehen? Wie und wann und von wem ist die echte Zahl der Personen zu erhalten, die sich bei uns tatsächlich ehrenamtlich und / oder freiwillig betätigen! (SL schätzt max. 8-10 Mio. Personen!!!)
"Die EA in meinem Umfeld haben selten 1 EA - etliche 2 oder 3, einige 10 und mehr!!!" HKS
Denn: Wie hat man irgendwann die Zahl von über 20 Mio. EA / FT gezählt / geschätzt? Doch wohl: X Vereine / Organisationen mal Y Personen!? Und das dann großzügig! Und genau damit sind enorme Doppelzählungen zustande gekommen. Zuständig für diese ´Zählung´ der Ehrenamtler (und Freiwillig Tätigen!?) ist ja wohl der, der vor Jahren zuerst die Zahlen von 22 oder 23 Mio. verkündet hat! Der hätte sie jetzt zu berichtigen!
Aber sehen Sie hier zunächst die letzten Zahlen (Ende 08) über die Alters- und Sozial-Gruppen der Bürger, die sich wo und wie ehrenamtlich engagieren! Höchst interessant!
Und wofür suchten diese ´hauptamtlichen´ Vertreter aus Politik, Wohlfahrt, Kirchen, Verbände, Medien ... die Stimmung für das EA und die Ehrenamtler? Nun, nicht zuletzt für ihre Zwecke - und das sind ...
Und wie geht sowas das an - für den Ehrenamtler? Da gibt es einen gemeinnützigen Verein, dort ein A M T, ein Ressort, lfd. Aufgaben, eine Wahl, auf Zeit, gegen Rechenschaft ...
Und gar nicht so selten werden die ´FT´ bezahlt oder teilbezahlt oder sach- oder kosten-vergütet. Oder / und sie dienen von ihnen selbst oder einem Veranstalter gewollt eben einer AKTION, einer Branche, ihrem Beruf, ihrer Eigen-PR oder ...
Ein EhrenAmt im Verein auf Zeit hat neben bzw. zusätzlich zu Beruf und Familie im Normalfall höhere Belatungen und Verantwortungen und verlangt auch Eigenständigkeiten. Aber richtig angenommen und angegangen (!) - eröffnet es j e d e m Bürger eine Vielzahl neuer Lebens- und auch Berufschancen! Die nirgendwo sonst (so leicht) zu erreichen sind! [HIER zählen wir sie auf ...]
Wer sollte das tun? Doch ´die Veranstalter´selbst!? Und am besten so wie diese es immer machen = mit repräsentativen Befragungen (an der Front, im Verein, beim Ehrenamtler, Verbraucher, Wähler ...)!?
Oder will das von denen vielleicht gar niemand wirklich?
Deshalb hinterfragen Sie, liebe Vereins-Vorstände, doch schon einmal selbst die Wirkungen solch einer aufwendigen Aktion bei sich selbst, in Ihrem Verein und Umfeld (?) - durch Umfrage, Fragebogen, Telefon-Aktion ...
Das Ergebnis wird Ihnen und ´der Gesellschaft´ sehr viel sagen und geben = über Ihren Verein, Ihre Mitarbeiter, das Ehrenamt. Und solche Aktionen!
Erste Fragen an Sie wären ja auch:
-- Konnten Sie jetzt und dadurch neue EA für sich gewinnen?
-- Haben sich wie viele D + H freiwillig bei Ihnen gemeldet (Anfrage? Zusage? Aus dem Verein? Von außerhalb?)
-- Sind Ihre jetzigen EA-Mitarbeiter durch diese bundesweite Medien-Aktion gestärkt, beeindruckt, neu motiviert worden?
Geben Sie Ihre Erkenntnise dazu doch bitte an uns und alle erreichbaren Medien weiter. Wir alle, unsere Gesellschaft können daraus nur lernen!
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´Der Verein fängt im Kopf an zu lenken.´ So etwas wie ein Ein-Mann-Vorstand ist für Verein nicht gewollt und nicht gesollt, total falsch, völlig atypisch und meistens tödlich, kurzfristig nur selten und mittel- und langfristig immer ohne Erfolg. Wenn unter Erfolg Fortschritt, Vielfalt, Ausweitung, Ansehen, sichere Zukunft … verstanden wird. Hier gibt es dafür das ´Erfolgs-Konzept E` (E für EhrenAmt) und der sichere Weg zu mehrköpfigen und schlagkräftigen Vereins-Gremien - und weniger Arbeit für den einzelnen Ehrenamtler: „So macht Verein und seine Führung sogar wieder Spaß!“ Severin-Koeln(ät)t-online(.)de
Das gilt für bereits sehr Beschäftigte genauso wie für Arbeit Suchende. (Denn - aufs ganze Leben bezogen kann so ein Amt wie ein Lottogewinn sein. Der Autor sagt Ihnen gern mehr dazu - und auch über das WIE. )
Von allem Tun neben dem beruflichen, ist die Vorstands-Tätigkeit und -Funktion im Verein vor Ort die absolut schönste, nützlichste und effektivste. Sie bringt Schwung ins Leben. Auch weil sich die beiden Tätigkeitsbereiche gegenseitig befruchten, den Amtsinhaber und nicht zuletzt seine Familie bereichern, die Arbeit für den Verein vor Ort stattfindet und demzufolge jeder Fortschritt des Vereins eben auch vor Ort sichtbar wird.
Zudem ist das bürgerschaftliche Engagement heute ja in! “Wer ein Amt übernimmt, gewinnt!“ Das ist etwas anderes als einfach so ´nach Übersee´ zu spenden.
Eines sollte für die Vorstands-Funktionen allerdings von den jetzigen und zukünftigen Amtsinhabern besonders beachtet und gewertet werden: das sind vom Verständnis her in erster Linie FÜHRUNGS-Positionen und nicht VERWALTUNGS-Positionen – wenn auch Verwaltung überall dabei ist und auch sein muss!
“Führen geht vor – Verwalten kommt nach“
- HKS Telefon 0221-766096 -
Von der Leyen: Angesichts einer explodierenden Zahl neuer Demenzerkrankungen in Deutschland hat Familienministerin Ursula von der Leyen (CDU) vor einer drohenden „menschlichen Katastrophe“ gewarnt. „Jedes Jahr erkranken 250 000 Menschen neu. Auf uns kommt eine menschliche Katastrophe zu, wenn wir das Thema weiter verdrängen“, sagte von der Leyen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.
Die Gesellschaft stehe vor riesigen Herausforderungen, sagte die Ministerin. Die Pflege der Demenzkranken könnten professionelle Dienste allein nicht leisten. Ohne bürgerschaftliches Engagement vieler Freiwilliger bekomme man das Problem nicht in den Griff. „Es gilt im doppelten Sinne: Ohne Ehrenamt kein gutes Alter“, sagte die CDU-Politikerin.
Familie und Pflege miteinander vereinbaren:
Von der Leyen wirbt für neue Netzwerke der Hilfe. „Es sind die jungen Alten, die sich einsetzen müssen, es ist meine Generation. Wir sind sehr viele. Wenn wir die sechzig überschritten haben, dann werden wir uns kümmern müssen“, sagte die Ministerin. Die Pflegeversicherung allein könne das Problem nicht meistern. Wenn die ehrenamtlichen Strukturen heute nicht aufgebaut würden, „werden wir dramatisch scheitern, menschlich und ökonomisch“, sagte sie.
Zum Thema:
„Leuchtturmprojekt“ zur Versorgung von Demenzkranken
Demenz: Alzheimer-Hemmstoff mit größerer Wirkung
Gehirnforschung: Demenz durch verengte Blutgefäße
Von der Leyen: „Es gibt keinen Krieg der Generationen“
Von der Leyen fordert, die Arbeitswelt so zu gestalten, dass Familie und Pflege miteinander vereinbar seien. „Der mittleren Generation muss es möglich bleiben, ihre eigenen Talente im Beruf zu entfalten und dennoch Verantwortung zu übernehmen für die Kinder - und eben auch für die Alten“, sagte die Ministerin der F.A.S.
Das vollständige Interview mit der Familienministerin Ursula von der Leyen lesen Sie am 18. Mai 2008 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
F.A.S. – 17.5.08 - Dies ist ein Ausdruck aus www.faz.net.
VON BEATRIX LAMPE, Kölner Stadt-Anzeiger - 14.05.08
Endlich Schluss mit dem Terminstress, Schluss mit dauernden Pflichten. Stattdessen viel Zeit für das, was im Berufsleben viel zu kurz gekommen ist, für Amüsement und Hobbys - so stellen sich viele Berufstätige die unbegrenzte Freizeit nach der Rente vor. Zum Glück lassen Amüsement und Hobbys manchen aktiven Ruheständlern aber durchaus noch Freiraum für etwas anderes, das im Berufsleben gleichfalls oft zu kurz kommt: Der Einsatz im Ehrenamt, für den eine gute Portion Lebenserfahrung unbedingt von Vorteil ist, beschert ihnen sehr spannende neue Erlebnisse - im Austausch für ihre Zeit ...
Kommentar: SL-Redaktion zu „Eine Frage der Ehre“
Als wäre es nur die Zeit! Es ist keine Frage, dass ein Ehren-amt für Ruheständler eine in vielerlei Hinsicht passende und sehr schöne Aufgabe ist. Es kommt aber darauf an! Zum einen auf das Amt – evtl. verlangt es besondere Eignungen, Wahlen, Verantwortung, Sitzungen, Präsenszeiten, öffent-liche Auftritte etc. Zum anderen auf die Person – evtl. erwartet diese davon nur ein wenig Unterhaltung zur Überbrückung von gelegentlicher Langeweile, nur gelegentliche Einsätze, nicht das Abverlangen von besonderen Fähigkeiten, eben nur so als Helfer nicht als Funktionsträger ... Das ist dann aber fast immer kein Ehrenamt sondern eine freiwillige Tätigkeit.
Die Kommunen, Freiwilligen-Agenturen und Wohlfahrtsverbän-de loben das EA ´sehr allgemein´ aus. Zu recht vielleicht - für die jeweils vorgesehenen Dienste. Hier kann sich aber bereits die Grundsatzfrage stellen: Ist die soziale Aufgabe die, die ´Ehrenamtler´ hier jeweils erbringen sollen – oder ist das Ehren-Amt bereits selbst die Sozialleistung an die ´Ehren-amtler´?
Für Vereine bzw. deren Verantwortliche hat dieser Gesichts-punkt eine noch größere Bedeutung. Hier ´arbeitet´ der EA grundsätzlich oder meistens pünktlich und kontrolliert an be-stimmten Aufgaben u. Programmen für bestimmte Mitglieder-Gruppen und –Interessen.
Da sind zuvörderst eigentlich ganz andere Qualifikationen und Verhaltensmuster gefragt … [HIER - das Thema in Gänze ...]
Das EhrenAmt
in VEREIN : VERBÄNDEN : WOHLFAHRT : GESELLSCHAFT
Lassen wir hier & heute einmal nur für einen Augenblick vom EA im V e r e i n ab.
In die großen Schlagzeilen - und dann fast immer negativ - wird diese SPEZIES (natürlich dann auch das EA im Verein) ja regelmäßig durch die ´Übergrößen´ wie jetzt z. B. UNICEF gebracht.
Und wenn Sie sich in dieser Hinsicht (zum EhrenAmt und zu dessen heutigen Möglichkeiten in Gesellschaft, Beruf ...!) einmal persönlich und Ihre Mannen informieren, stärken, motivieren oder modern ansprechen lassen wollen: Telefon 0221-766096
Wie Sie totsicher an Ihre ´3 MITs´ kommen: MITarbeiter – MITglieder – MITtel! Nämlich HIER: Telefon 0221-766 096
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Neben den Standards einer modernen Vereins-FÜHRUNG bietet Ihnen der SL übliche aber auch ungewöhnliche Innovationen und zahlreiche sehr wirksame PR-Anregungen. Damit finden Sie Ihren Markt!
Das gilt heute, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Vereins-Vorstände, übertragen wie selbstveratändlich für jede Vereinsart!
Der Vereins-Vorsitzende hat heute ganz andere Aufgaben, denen er sich kaum verweigern kann. Das sind ...
Musical-Besuch für Ehrenamtliche
(... und freien Eintritt in den Zoo? - Die SL-Redaktion)
"Am 2. Dezember 2007 wird der jährliche Tag des Ehrenamtes in Deutschland gefeiert. Jugend ohne Grenzen e.V. bietet ... "
Nach BM Peer Steinbrück (SPD) in 2/07 mit „Hilfen für Helfer“ jetzt BM Ursula von der Leyen (CDU) in 8/07 mit „ZivilEngagement“. Alle wollen den 23 Mio. „Ehrenamtlern“ helfen, Gutes tun. Wer noch? Warum der BMI - zuständig für den Sport - fehlt.
Das ist ja auch eine schöne und große Wählergruppe, die Ehrenamtlichen, die sich da ´im vorpolitischen Raum´ sozial und gesellschaftspolitisch betätigt. Nicht gerade wenige Politiker aus allen Regionen, Positionen und Parteien befinden sich darunter ...
Aus der Presse 7/07:
"Mit ihrer Regierungsmannschaft ist Angela Merkel so zufrie-den, dass sie keine Kabinettumbildung plane, sagte sie. Sie hat auch Vorwürfe aus der SPD zurückgewiesen, sie zeige in der Koalition und in ihrer eigenen Partei zu wenig Führungs-kraft. „Meine Führung ist so, wie ich sie mir vorstelle“, sagte Merkel in Berlin.
Die Kanzlerin weiter: „Jeder führt auf seine Weise.“ Zudem könne Führung keine Meinungsverschiedenheiten überwinden. Dies könne nur durch Kompromisse erreicht werden."
SportLetter dazu:
Darüber kann man nicht nur, darüber müssen wir hier sprechen. Gerade Letzteres der Kanzlerin ist so falsch, wie es nur sein kann, denn der Kanzler, die Kanzlerin (der / die Vorsitzende im Verein) bestimmt ja wohl die Richtlinien der Politik - und kämpft dafür - und ...
Mittlerweile wird die Bezeichnung MITARBEITER für EHREN-AMTLER immer zutreffender. Dabei helfen (mit ihren Zahlungen von 2,80 Euro Stundenlohn!) nicht nur die Wohlfahrtsverbände feste mit! Politik und Verbände (nicht die EA in den Vereinen selbst!) haben an diesem Verständnis der EAler kontinuierlich mitgewirkt - und zwar durch ihr ständiges Umrechnen von EA-Stunden in DM und EURO! Was immer ´Quatsch´ war, weil niemand diese nicht georderten und nicht kontrollierten Stunden nicht annähernd in der Zahl und für den Preis gekauft bzw. bestellt hätte.
Die jetzigen Bemühungen von Politik und Verbänden um das hehre EhrenAmt sind zu einem guten Teil falsch! So machen sie ( z. B. mit kleinen ...
"Aus der Praxis - für die Praxis": Im SPORTLETTER finden selbst erfahrene Spitzenkräfte aus Wirtschaft und Verwaltung für ihre ehrenamtliche VEREINS-FÜHRUNGS-Arbeit willkommene Anregungen und Hinweise!
Weil sich im Verein, erst recht im Vereins-Vorstand (!), Rationales und Emotionales mindestens die Waage halten!
Jedem Vereinsvorstand hilft der Sport-Letter täglich. U. a. mit News & Views, Big Points und Tips & Tops. Alles für Verein und EhrenAmt! Nichts (!) ist heute für den Verein wichtiger als Führung + Marketing + Organisation. Der Sport-Letter steht deshalb für Führungs-Verbesserung und Führungs-Vorschläge!
´Altersgeld für Ehrenamtliche´! Was ist das denn? Demnächst aus öffentlichen Mitteln für Feuerwehrleute - sagt eine Presse-meldung! Wird das eine verspätete Auslagenerstattung? Oder ...
Edmund Stoiber gibt uns einmal mehr - mehr unge-wollt als gewollt - ein weiteres Lehrstück: "Öffentliche FÜHRUNG ist Kopf-, Mund- und Handwerk!"
Hier anderthalb Dutzend der wichtigsten Gebrauchsanwei-sungen, Verhaltensweisen, Gestaltungsregeln für öffentlich Führende (Ehrenamtler!?) - wenn das Ende der Ehre nahe ist!
Für Ihr evtl. Krisen-Management unbezahlbar!
Punkte, Aspekte, Hilfen, die jedem Betroffenen (ist das von den Spitzenleuten nicht die Mehrzahl?) für den Fall des FALLS äußerst nützlich sein können und auch sein werden.
Also: Ein Punkt bedeutender und für die Taktik relevanter als der andere ...
gar nicht vorsichtig, sondern wenn nötig sehr sportlich, spontan und sprunghaft, zuweilen sogar speziell spendabel und spätabends. Immer ist das irgendwie spannend - und das meistens immer gleich für etliche Beteiligte ...
Aktuell - mehr zum Jahresende:
Selbstverständlich gibt es in unserer Gesellschaft, für unser kleines oder großes Gemeinwesen, nichts Bes-seres und Hilfreicheres für eine persönliche Lebens-erweiterung und -erhöhung als das EHRENAMT. Höchstes Lob deshalb also für Ehrenamt und Ehren-amtler!
Aber, gilt das in jedem Fall? Egal wie das EA jeweils ausgelegt ist oder wie es vom EA verstanden und wahrgenommen wird?
Nein, das wohl nicht - jedenfalls nicht aus der Sicht des ´echten´ Ehrenamtlers. Viel zu häufig (zuweilen vorsätzlich) wird nämlich auch hier mit einer guten Einrichtung unserer Gesellschaft zu schnell und leichtfertig Schindluderei betrieben ...
10 Gute Gründe für das EA!
1. Das Ehrenamt ist nach wie vor für unsere Gesell-schaft unverzichtbar.
Die Gemeinschaft profitiert vom Engagement der Ehrenamt-lichen. Für die Qualität unserer Gesellschaft ist jeder Ehrenamtler zu seinem Teil mitverantwortlich. Im Sport ist es eine wichtige ökonomische Größe ...
2. Für den Ehrenamtler bietet das Ehrenamt vorzügliche Möglichkeiten
und zwar ...
3. ...
Was sind das da eigentlich für E h r e n ä m t e r ?
Kommentar von Hermann K. Severin (siehe unten)
Hier soll jetzt gar nicht auf diesen obskuren Fall selbst, die sog. Ehrenamtlerin, die Sozial-Einrichtung oder auf die moralischen oder kriminellen Aspekte und Bewertungen des folgenden Artikels eingegangen werden, sondern ...
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"Betreut und betrogen - Im Ehrenamt die Konten geplündert"
KÖLNER STADT-ANZEIGER 18.8.06 - VON TOBIAS MORCHNER
56-jährige Altenpflegerin leistete sich teures Leben auf Kosten der Betreuten.
Ihr Auftreten war immer seriös. Die älteren Menschen, die sie betreuen sollte, hat sie regelmäßig besucht. Die Rechnungen für die Senioren hat sie stets pünktlich bezahlt. Niemand ahnte, dass Hannelore von C. (56) über Jahre hinweg ihren Lebensunterhalt von den Konten der ihr gerichtlich Anvertrauten bezahlte. Und nicht nur das: Einen kostspieligen Mittelklassewagen, einen neuen Sonnenschutz für ihre Wohnung, teure Unterwäsche leistete sie sich ebenfalls auf Kosten anderer.
Die gelernte Altenpflegerin Hannelore von C. arbeitete seit Jahren als ehrenamtliche Betreuerin. Sie wurde von Gericht eingesetzt, um sich der Vermögensangelegenheiten nicht mehr geschäftsfähiger Menschen anzunehmen. „Sie ist uns vor Jahren vom Sozialdienst katholischer Männer, einer sehr seriös arbeitenden Organisation, empfohlen worden. Bisher gab es keinen Anlass, an ihrer Integrität zu zweifeln“, so Jürgen Mannebeck, Sprecher des Kölner Amtsgerichts.
Zwölf Euro verdiente C. als ehrenamtliche Betreuerin in einer Stunde. Weniger als drei Stunden pro Woche durfte sie für jeden Betreuungsfall abrechnen. Das reichte nicht einmal für die Miete ihrer Wohnung in Braunsfeld. Hannelore C., so der Vorwurf der Ermittler, fand andere Wege, ihre Finanzen zu sanieren. Durch einen Hinweis eines Sparkassenmitarbeiters kam die Polizei der Betreuerin jetzt auf die Schliche.
Vor ein paar Tagen hatte sie 50 000 Euro vom Konto einer von ihr betreuten 83-jährigen Frau, die in einem Frechener Seniorenstift lebt, abgehoben. Das Geld wollte sie auf ein neu eröffnetes Konto in Köln einzahlen. Der Bankangestellte wurde stutzig und informierte die Polizei. „Sie hat wohl nicht geahnt, dass solche verdächtigen Bar-Transaktionen Mechanismen sowohl bei dem Geldinstitut als auch bei der Polizei in Gang setzen“, so Polizeisprecher Wolfgang Baldes.
Nachdem die Ermittler eine weitere undurchsichtige Geldtransaktion von 15 000 Euro aufgedeckt hatten, durchsuchten die Beamten die Wohnung der Betreuerin. Dabei fanden sie Akten von insgesamt 20 Betreuungsfällen, sechs davon noch aktuell. Wolfgang Baldes: „Noch ist nicht definitiv klar, ob die Frau in jedem der Fälle Geld abgezweigt hat. Es besteht aber der dringende Tatverdacht.“
Nach Bekanntwerden der Vorwürfe entzog das Amtsgericht Hannelore von C. alle Betreuungsaufträge. Außerdem stellten die Mitarbeiter eigene Recherchen an, warum die Machenschaften der 56-Jährigen so lange unentdeckt bleiben konnten. „Natürlich wird auch ein ehrenamtlicher Betreuer regelmäßig von uns überprüft“, so Jürgen Mannebeck. Vor Beginn eines Betreuungsverhältnisses müssen die Betreuer die Vermögensverhältnisse der Klienten vor Gericht offen legen. „In einem Fall, das wissen wir jetzt, hat sie bei dieser Gelegenheit ein Sparbuch, das sie verwaltete, gar nicht angegeben“, so der Amtsgerichtssprecher. Einmal pro Jahr müssen die Betreuer alle Ausgaben belegen, die sie für die Senioren getätigt haben. „Frau von C. hat jeweils immer einen Haufen Quittungen über kleinere Beträge vorgelegt. Das können die Kollegen bei 1100 Fällen, die jeder von ihnen zu kontrollieren hat, gar nicht genau überprüfen. Hätten sie genauer hingeschaut, hätten sie festgestellt, dass da auch Rechnungen von Tanga-Slips dabei waren“, so Mannebeck. Copyright 2006 Kölner Stadt-Anzeiger 18.8.06
Besonderer Hinweis:
Da es in der Vergangenheit vereinzelt zu Irritationen gekommen ist, welche Personen aufgrund ihrer beruflichen Stellung nicht geehrt werden können, nachfolgend der Wortlaut einer Senatsdrucksache vom 15. April 1975:
„Ausgeschlossen von der Auszeichnung mit der Medaille für treue Arbeit im Dienste des Volkes sind aktive Angehörige des öffentlichen Dienstes und ihnen gleichgestellte Personen.“
... da brauchten die Vorstände sie nur noch zu begrüßen, zu organisieren, zu beschäftigen und zu verwalten. Heute muss der Vorstand die gesamte Unternehmung VEREIN mit allem Drum und Dran FÜHREN und VERMARKTEN (können). Denn alles hat sich verändert - der Mensch, der Markt, der Verein und auch das EhrenAmt!
Am Beispiel der Tennis-Vereine
die in diesen Jahren so ziemlich die größte (selbstverschuldete!) Mitglieder-Rezession erleben, ist für Vereine aller Couleur (auch für Fördervereine und Sozialvereine) vieles ablesbar: ...
Das ist doch einmal eine Aussage. Und die kommt hier gleich von mehreren erwachsenen Mitgliedern, die alle auch möchten, dass ihr Verein für sie optimal geführt wird. Wir sprachen sie an:
Ich fürchte, Sie bzw. Ihr Verein haben da ein Problem!
Bitte, beschreiben Sie doch einmal die Arbeit Ihres Vorstands aus Ihrer Sicht, ganz kurz in 3 oder 4 Punkten:
„Alle 9 Damen und Herren des erweiterten Vor-stands sind seit 3 bis 11 Jahren dabei. Sie sind gewissenhaft, pünktlich, arbeiten unauffällig und gut und ..."
Einsatz für Ehre und Karriere
Gemeinnütziges Engagement ist gut für die Gesell-schaft - und für den Lebenslauf VON KERSTIN MEIER, 20.06.06, Kölner Stadt-Anzeiger
Worauf Personaler bei Ehrenämtern achten und warum Gutes tun trotzdem nichts für knallharte Karrieristen ist ...
Kommentar:
EHRENAMT & EHRENAMTLER sind ja immer ein Thema!
Schauen wir uns einmal einen Aspekt des EhrenAmtes etwas genauer an:
Edel-Autoren aus Parteien, Ministerien, Ämtern und Verbän-den, (Wissenschaft?) - aber auch Journalisten - alle mit lebenssicheren Einkünften und todsicheren Altersversorgun-gen abgesichert - empfehlen gerne und des öfteren in ihren Presse-Artikeln, Aufsätzen und öffentlichen Reden: Der Arbeit-nehmer und Arbeitsuchende, der Bürger möge in seinen Bewerbungen unbedingt sein ehrenamtliches oder bürgerschaftliches Engagement herauszustellen...???
Nimmt der EhrenAmtler sich selbst nicht ernst – wer dann?
Was heißt hier übrigens EhrenAmtler?
Das klingt sehr steif und allgemein, eigentlich nichts sagend und vielleicht sogar langweilig!?
Er oder sie ist aber ´konkret hingesehen´ vielleicht Vereins-Vorsitzende/r oder -Vorstand (h. c.).
Das klingt doch schon sehr viel interessanter. Und genau damit beginnt ...!
Gestalten - Verwalten - Erhalten
Alle, die ehrenamtlich, unentgeltlich, teilhonoriert, sonst wie vergütet oder auch hauptamtlich in unseren schönen Sport-Vereinen verantwortlich tätig sind - für den Sport, für den Verein, für die Führung, für die Mitglieder aber doch auch (?) für die Bürger, für die Kommune und nicht zuletzt für sich selbst - sind öffentlich Leitende, Entscheider ..., die aber auch selbst (mit-) arbeiten und erledigen...
Sie dürfen dafür öffentlich Gestalten, Verwalten, Erhalten und persönlich Auftreten (wo sie wollen!?) und dafür eine Menge Gegenleistungen und damit "beste Vergütungen" erwarten...
Der Schöpfungs-Akt schlechthin
Ist das nicht gerade das besonders Schöpferische, Ungewöhnliche, Hilfreiche aber auch Verantwortungsvolle, der Clou - und die sehr spezielle Bedeutung von einem einmal ehrenamtlich gewählten Vereins-Vorstand - dass er das EhrenAmt, die Anzahl der Ehrenamtler nach eigenem Belieben vermehren kann?
Wer davon wann und wie Gebrauch macht ...
Wie groß dieser Nutzen für Vorstand und Verein ist ...
So werden die meisten Ihrer Probleme gelöst!
Kein Paragraph ... Oder doch?
Ein EhrenAmt wird tatsächlich gut vergütet - dafür auch nicht verschenkt
Vergütet in vielerlei Hinsicht - weil hoch geschätzt und durch Wahl & Amt geschützt - und nicht nur das! Wenn nämlich noch sachliche und persönliche (!) Erfolge und Nutzen dazukommen, ist das EhrenAmt ja wie eine "Lohnfortzahlung" auf Lebenszeit. “Ja, ich nehme die Wahl an”, ist der erste öffentliche und vor allem offizielle Satz... Und dann geht es - richtig gemacht! - immer weiter auf der Leiter ...
Gemeinwohl & Ehrenamt
Kölner Stadt-Anzeiger, 26.09.05, von PETER BERGER Fragen Sie mal einen Ehrenamtler in einem Sportverein oder anderswo, wenn darum gebeten, noch einmal anzutreten. Was wird er antworten? „Es will ja keiner machen“, wird er sagen. Oder: „Ich kann doch nicht meinen Verein im Stich lassen.“
Weil das so ist (oder in Wirklichkeit doch völlig anders!?) ...
Stress im Dienst des SC
Nina Trentmann - Kölner Stadt-Anzeiger am 23.9.05
H. P. ärgert sich über mangelnde Unterstützung - und tut einfach alles für die Pänz im Verein.
„Dat is halt Köln. Da kümmert sich keiner.“ Erregt geht H. P. auf und ab. Er ärgert sich über die Stadt, über die verspätete Baugenehmigung fürs Vereinsheim, über die Eltern der Kinder, die keinen Finger rühren, und darüber, dass er und seine Frau C. immer alles alleine machen müssen. Seit 47 Jahren arbeitet der 68-Jährige...
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